Kategorie: aktuelles

wie wär’s mit selbstbestimmung?

es tut sich soo viel in sachen generationenwohnen –

wir sind hin- und hergerissen zwischen den tollen angeboten.

aber die sache hat ein paar haken:

selbstorganisiertes wohnen im alter ist ganz schön aufwändig. 3 bis 4 jahre etwa dauert das planungsengagement bei baugruppen, …
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alle reden über „wohnformen im alter“. wir auch

einige von uns überlegen, dass sie in den nächsten jahren nicht in „single-wohnungen“ leben wollen, auch wenn sie nicht pflegebedürftig sind.

 

halten wir uns an den marktsprech, sind wir also auch im alter „immobilienwirtschaftlich aktiv“ – so der interessante ausdruck am symposium von …
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stark werden nach einer krisenzeit

austausch über krankheitserleben – belastungen und ressourcen

begleitung durch mag.a patricia willers, diplomierte kunsttherapeutin

gesamtleitung: DI sousan nasiri

im frühjahr und im herbst 2019 fanden workshops für gruppen älterer statt. es wurde viel gemalt. und es wurde viel geredet.

das feedback der teilnehmerInnen war einhellig positiv und es gibt nachhaltige kontakte.

resümee der projektleitung:

„Das Projekt kann als wertvoll für alle Teilnehmer*innen und als gelungen bezeichnet …
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gemeinsam den wiesbergpark gestalten – eine lokale care-kultur aufbauen

mit einer zusammenschau von 5 interessanten jahren mit vielen aktivitäten ist die arbeit der künstlerin gudrun lenk-wane gewürdigt worden. gudrun gelingt es, kunst kommunikativ so umzusetzen, dass ein freundliches miteinander der nachbar*innen begünstigt wird, wie gudrun zurückhaltend formuliert.

NENNEN WIR ES CARE-KULTUR!

denn dieses aufeinander-schauen, das gemeinsam-für-uns-sorgen, DAS  ist für uns „sicherheit“!

carekultur im wiesbergpark_saftpartys2018

GUDRUN LENK-WANE BEKAM DEN WIENER GESUNDHEITSPREIS !

die verleihung erfolgte …
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GEGEN ALTERSARMUT! GEGEN FRAUENARMUT!

am 30.august ist in wien equal pension day: da haben männer bereits so viel pension bekommen, wie frauen bis jahresende beziehen werden.

für österreich gesamt ist die ungleichheit noch größer – da war der equal pension day bereits im juli 2019.

unsichtbare gewalt an älteren frauen

der verein AÖF (Autonome österreichische Frauenhäuser) hat einen film zum thema „Unsichtbare Gewalt an älteren Frauen“ produziert.

wir freuen uns über diese initiative  zum „internationalen tag gegen gewalt an älteren menschen“ am 15. juni.

 

aus der presseaussendung des ministeriums zur situation älterer frauen:

Diese sind aufgrund oft langjähriger und vielschichtiger Benachteiligungen …
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care-revolution statt aktivierungsregime!

wir werden zunehmend skeptischer, wenn wir partizipieren sollen, vielleicht gefördert werden – damit wir „aktiv altern“.

mobilisierung (körperliche bewegung, gedächtnistraining etc) und vor allem ehrenamtliche betätigung sollen unserem dasein wieder sinn geben?

dafür sind wir erst einmal als nicht-aktiv dargestellt worden.  da wurde unterstellt, wir suchten und fänden keinen sinn.  …

oder womöglich gar, die von uns gewählte form des alterns hätte keinen sinn, sodass ihm einer gegeben …
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care: sorgearbeit machen wir alle!

wir sind im care-raum amerlinghaus

und wir wollen einen anderen sicherheitsdiskurs:

CARE, DON’T SCARE !

sorgearbeit statt angstmache!

ein theater („sorge_statt_angst„) hat uns sehr motiviert, diese linie weiter zu verfolgen: zuzuhören und zu besprechen, was macht uns tatsächlich sorgen und wie gehen wir damit – gemeinsam – um? … also wie sorgen wir gut für uns alle!

weitere informationen auf https://www.facebook.com/kulturzentrum.amerlinghaus/

1070, stiftgasse 8, careraum@inode.at

alle  interessierten sind herzlich …
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rundumadum’s sterben: praktische überlegungen und notwendigkeiten gemeinsam vorantreiben

zum tod gibt es außer den philosophischen, psychologischen, religiösen umgangsweisen auch die faktischen notwendigkeiten. zu letzterem wollen wir austausch und reflexion auch enttabuisieren, überlegungen und erfahrungen teilen und damit jeweilige vorbereitungen, entscheidungen, mögliche kollektivierungen vorantreiben.

es ist für alle bei sterben und tod beteiligten hilfreich, voneinander zu wissen, welche haltungen und erwartungen eine_r damit verbindet.

erste ansatzpunkte:

patient_innenenverfügung und hospiz

was decken die ab, was will man so abgedeckt …
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unsere website

wurde von unserer mitfrau martina bartik so schön gestaltet.  sehen sie das auch so? oder haben sie kritik? wir freuen uns über rückmeldungen an alterskompetenzen@gmx.at oder direkt an die webdesignerin bam@diedesign.at

mehr über martinas arbeiten auf http://www.diedesign.at/

geschlechtergerechte formulierungen

wir protestieren gegen das vorhaben des normungsinstituts mit der ÖNORM A 1080 die geschlechtergerechte formulierungen wieder zurückzudrängen und schließen uns dem einspruch des klagsverbandes an.

http://www.klagsverband.at/archives/8649

wir haben uns bisher schwerpunktmäßig mit altersKOMPETENZEN befasst.

angesichts der aktuellen diskussionen über das binnen-I überlegen wir, ob wir uns nicht doch auch mit altersSTARRSINN und altersSCHWACHSINN beschäftigen sollten …

aktiv oder aktiviert oder ….?

wir befassen uns mit dem aktivierungsregime: mit dem druck, aktiv zu sein.  ehe wir uns zu alterskraftunternehmer_innen machen lassen, retten wir doch lieber den „wohlverdienten ruhestand“ 😉 … da haben wir genug zu tun!

alle, die sich mit diesen und ähnlichen widersprüchen befassen, mögen sich doch per mail bei uns melden!

weder ehren noch amt …

wir wollen drehscheibe für sinnvolles arbeiten jenseits der erwerbsarbeit sein. motto:

WEDER EHREN NOCH AMT …

streben wir an – und auch lückenbüßerInnen wollen wir nicht sein!

aber wir arbeiten gern!

… und wir wollen uns gern mit der fragwürdigen propaganda für gratisarbeit und selbstausbeutung auseinander setzen.

interessierte, bitte meldet euch!

diskussion um die teilabschaffung der berufsunfähigkeitspension

unsere stellungnahme:

wir halten den entwurf für äußerst problematisch!

die vorgesehene altersgrenze scheint uns zweifach unsinnig: warum sollen menschen über 50 nicht das gleiche recht auf rehabilitation haben wie menschen unter 50? warum wird andererseits das leid der menschen unter 50 nicht in gleicher weise anerkannt wie bei menschen über 50? 

wir befürchten, dass die geplante art der rehabilitation kränker macht …
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productive ageing?

wir beschäftigen uns mit „productive ageing“ und anderen plastikwörtern…

wollen wir weiter rastlos tätig sein? eine „neue“ produktivität ausrufen? ruhe-stand und muße gegen den zeitgeist verteidigen? warum ist unruhestand „in“?

geht es einfach darum länger und billiger zu arbeiten?

angeblich hat „die wirtschaft“ vor ein paar jahren die älteren entdeckt… während der finanzkrise ist es um die hochgelobten alten ruhig geworden….

dennoch:

wir wissen um unsere kompetenzen!

es ist nicht das …
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