Was brauchen wir, wenn wir selbstbestimmt altern wollen?
Eine Umgebung, die uns nicht behindert, also weitgehend ohne bauliche Barrieren und ein freundliches Umfeld, sprich eine gute Nachbarschaft. Denn wir sind nicht in allen Lebensphasen „autonom“ – wir brauchen auch Kontakt, manchmal Fürsorge, oft Austausch, mitunter einfache aber wichtige Hilfen ….
Darüber wollen wir reden! Was brauchen wir und was wollen wir tun, um uns diese Welt zu schaffen.
Ein Projekt, gefördert von der Wiener Gesundheitsförderung – WiG im Rahmen des Programms „Gesunde Bezirke“ 
im Zeitrahmen November 2025 bis Juni 2026
Das Team besteht aus Seestädterinnen, die an Gemeinschaftsaktivitäten interessiert sind, die aber auch wissen, dass Gemeinschaft nicht einfach da ist, sondern hergestellt werden muss.
Wir überlegen, was gute Nachbarschaft sein sein kann und wie wir ein gutes Leben gestalten können, egal ob wir fit sind oder nicht.
Es geht um Würde in jedem Lebensalter und unabhängig vom Gesundheitslevel.
Teilt eure Erfahrungen mit anderen in der Seestadt Wohnenden;
sagt oder schreibt uns eure Meinung an
Notiert bitte den nächsten Termin:
Der – vorläufige – Abschluss des Projekts ist für Donnerstag, 28.05.2026 um 17 Uhr geplant.
Ort: Nachbarschaftsraum Hedi, Sonnenallee 26.
Es geht um die Ergebnisse der Befragung älterer Seestädter:innen und natürlich um weitere Aktivit#ten.
Wir laden alle herzlich ein und wollen besprechen, was aus dem Projekt folgen soll …
Ein weiteres Treffen ist noch für 09.06.2026 um 11 Uhr vorgesehen.
Wir treffen uns im B.R.O.T. Haus

GEMEINSCHAFT B.R.O.T. ASPERN
Hannah-Arendt-Platz 9
1220 Wien
WAS BISHER GESCHAH …
Bei einer überraschend gut besuchten und spannenden Auftaktveranstaltung
mit 
MMaag Gunther Laher, Programmmanager und
Dr.in Julia Hoog, Gender Planning und Koordination „Schön Alt 2045“
haben wir unsere Wünsche und Bedürfnisse in die Stadtentwicklung eingebracht.
Ein paar Eckpunkte sind selbstverständlich:
Es braucht professionelle Hilfen, wenn wir krank sind. Da wollen wir aber mitbestimmen, wie diese Hilfen organisiert sind.
Und es braucht Strukturen, die gute gegenseitige Unterstützung ermöglichen, ohne dass wir uns oder unsere Umgebung überfordern, dh. wir brauchen Nachbarschaften, die auch Spaß und Freude am Zusammensein machen.
Folgende Schwerpunkte haben wir am 10.02.2026 vertiefend diskutiert
- Sportangebote: Thomas vom Turnverein Seestadt berichtete vom vielfältigen Angebot und von der Möglichkeit, selbst etwas anzubieten. Besonderes Interesse bestand in der Gruppe an Tänzen. Vielleicht wird es demnächst dazu neue Angebote geben?
Mehr auf https://www.turnverein-seestadt.at/
- Mobilität – Fußläufig ist nicht für alle gleich …
- Barrierren – auch in der Seestadt, die vordergründig barrierefrei ist
- Zukunftsperspektiven – Angebote zur Unterstützung in der Wohnung sind langfristig auch für die Stadt finanziell sehr viel günstiger als Heimunterbringung. Umdenken ist dringend geboten und soll vor allem in den Neubaugebieten greifen.
Bei einem weiteren Treffen Anfang März waren wir fast 30 Leute und haben angeregt diskutiert, wie (unterschiedlich !) wir uns das Leben in der Seestadt vorstellen.
Am 26.März gab es trotz des Sturms eine Menge interessierter Senior:innen, die sich einerseits über die Angebote des Fonds Soziales Wien (FSW), also über die Betreuungsangebote der Stadt informierten,
andererseits über die Betreuung der Caritas bzw. das Leben im „Betreuten Wohnen in der Seestadt“ und in der WG Melange. Hierzu waren eine Betreuerin und Mieter:innen anwesend.
Plakat – “Gemütlich altern” – 26.3.
Spannend war auch die Diskussion um ehrenamtliches Engagement von Jungen und Älteren und die Angebote von KISS (Schweiz), Zeitpolster und einem regionalen Betreuungsnetzwerk.
Die Organisationen sind verschieden, das Engagement dürfte überall sehr hoch sein. Hier zeigten sich die Vorzüge aktivierter Nachbarschaft sehr deutlich.
Protokoll 13.03.2026 – Einladung 26.3.2026
Wir werden älter – GANZ SICHER ! war das Motto Anfang April
Plakat – _Gemütlich altern_ – 14.4. mail
mit Inputs von Polizei, einer Seniorenassistentin und dem Vertreter einer Gruppe von ehrenamtlichen Senioren, die Senior:innen bei kleineren Problemen in handwerklichen Bereichen unterstützt. Dazu kam ein Einblick in „Erzählcafes“. 
Einen Überblick über die reichhaltigen Informationen findet ihr im
Im Mai finden noch mehrere für uns relevante Veranstaltungen in Wien statt.
Vielleicht sehen wir einander bei dem einen oder anderen Event?
Interessante Veranstaltungen April-Mai-Juni
Am 8. Mai redeten wir im Yella Yella über
- die Aktivitäten des Trägervereins, vor allem warum das Institut für Alterskompetenten das Ehrenamt sehr kritisch sieht und bezahlte Arbeit im Alter – und sei es nur als Anerkennung – vorzieht (handout-2026-05-08)
- was Community-Nurses anbieten, was Gesundheitsberatung ist und wie sie von Pflegeberatung zu unterscheiden ist (auch, ob diese Unterscheidung aus unserer Sicht sinnvoll ist 😉 )
- was die MA 17 für alternde Menschen mit Migrationsgeschichte anbietet und was diese Magistratsabteilung überhaupt macht
- und schließlich noch einmal detaillierter über die Initiative Zeitpolster.
Schauen Sie sich an, welche Themen wir zu Beginn des Projekts gesammelt haben.
Gemütlich Altern in der Seestadt_Viele Themen
Wenn Sie die Liste ausfüllen, können Sie’s zum nächsten Treffen mitbringen oder uns schicken an Institut für Alterskompetenzen, 1220 Wien, Sabine-Oberhauser-Str. 8/17.
HERZLICHEN DANK!
Weitere Möglichkeiten zum Mitmachen bestehen IMMER,
meldet euch einfach bei uns.
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