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Sollen die Alten mehr für die Bewältigung der Klimakrise zahlen?

Der Philosoph Johannes Müller-Salo spricht von umfassenden Gegensätzen zwischen Alt und Jung und vertritt die Ansicht, dass wir Alten uns für den massenhaften CO2-Verbrauch verantworten sollten. Interessante Denkanstöße für den intergenerationellen Dialog!

Müller-Salo, Johannes: Offene Rechnungen. Der kalte Konflikt der Generationen

Reclam. Denkraum, 2022, €16

Verlagstext:

»Die jüngeren Generationen werden in unserer Gegenwart strukturell benachteiligt, teilweise geradezu ausgebeutet. Jedes unparteiische und philosophische Urteil in diesem Konflikt muss und wird ein Urteil zugunsten der Jüngeren sein.«

Was schuldet eine Generation der nächsten? Im Angesicht der Klimakrise verschärft sich das Problem der Gerechtigkeit zwischen Alten und Jungen, doch diese Dringlichkeit verdeckt, dass die Frage deutlich weiter reicht: Rente, Staatsverschuldung, Wohnen, Digitalisierung, Bildung, Integration – hier herrscht tiefe Ungleichheit zwischen den Generationen.
Das Schaffen einer umfassenden Generationengerechtigkeit muss deshalb als Querschnittsaufgabe verstanden werden, als Aufgabe, die nicht nur jedes Politikfeld, sondern das gesamte Gerüst unserer Gesellschaft betrifft. Ein Fundament für die anstehende Debatte bietet dieses Buch: Was ist moralisch geboten, und welche Form von Solidarität ist die richtige?

 
 
Das Buch wurde auf Ö1 in der Sendung „Im Kontext“ am 22.04.2022 besprochen, https://oe1.orf.at/artikel/656639/Sachbuecher-und-Themen
 
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