bin 60+, möchte barrierefrei wohnen

als zielperson wird mir ein exakt vordefinierter platz zugewiesen, denn

institutionen geben sich regeln;

einrichtungen haben zielgruppen und lieben zielgruppenangepasste stufenmodelle, sie nennen es kundenorientierung.

WÄHLEN kann ich auf dem markt der anbieter, denn

eine reihe von sozialeinrichtungen, genossenschaften, immobilien“entwicklern“ bietet eine palette zwischen seniorenwohnungen und pflegeheimen.

die auswahl scheint groß zu sein, aber die konzepte bleiben meist die alten (rigiden, bevormundenden):

an dem einen ende steht die bespaßung, genannt senior*innenanimation, am anderen steht die stoppuhr, weil pflegende bekanntlich vorgaben haben.

… wir haben viele fragen:

wo bin ich zielperson mit pflegestufe 2? mit 3? was ist das überhaupt?

wo muss ich noch brand-flucht-fähig sein? wird mir zugetraut, den herd abzustellen? das bügeleisen auszustecken?

ich kann also jede menge über regeln und stufen der anbieter lernen.

care-arbeitende sind in der regel flexibel empathisch und durch die bank freiheitsliebend. auch die trägerorganisationen haben durchaus eigenheiten.

aber sie managen. und stimmen in 1 punkt überein:

SIE stufen uns ein!

ach lasst uns doch die altersklischees feiern! geht doch davon aus, dass wir alten es gern einfach haben: 

 

MACHEN WIR’S DOCH EINFACH MIT SELBSTBESTIMMUNG!

… eigen-sinniges nachfragen lohnt sich!

die institutionen sind zwar starr, aber die menschen (frauen), die da arbeiten, sind es nicht!

SIND SIE „ZIELPERSON“?

HABEN SIE SICH GEGEN INSTITUTIONELLE ZUMUTUNGEN GEWEHRT?

SCHREIBEN SIE UNS  alterskompetenzen@gmx.at