rundumadum’s sterben: praktische überlegungen und notwendigkeiten gemeinsam vorantreiben

zum tod gibt es außer den philosophischen, psychologischen, religiösen umgangsweisen auch die faktischen notwendigkeiten. zu letzterem wollen wir austausch und reflexion auch enttabuisieren, überlegungen und erfahrungen teilen und damit jeweilige vorbereitungen, entscheidungen, mögliche kollektivierungen vorantreiben.

es ist für alle bei sterben und tod beteiligten hilfreich, voneinander zu wissen, welche haltungen und erwartungen eine_r damit verbindet.

erste ansatzpunkte:

patient_innenenverfügung und hospiz

was decken die ab, was will man so abgedeckt haben, was ergeben sich für detailfragen.
palliativbehandlung thematisieren
und sterbehilfe

todbringende krankheit

wie will ich das dem umfeld gegenüber thematisiert haben.
wie will ich dazu wahrgenommen werden (von unterstützung einfordern bis behandlung ablehnen).
wieviel pflege erwarte ich mir von welchen freund_innen, verwandten, professionellen.

freitod

hilfreich, voneinander zu wissen, welche haltung einzelne aus unsrem bezugsfeld dazu haben.

nach dem tod

verschriftlichen: wer, was, wo, wie

u.a. Zugang zum Konto, zu Unterlagen, Adressenlisten

organspende?

begräbnis

grabstätte

was soll mit den hinterlassenen dingen passieren. wie kann ich zb dafür sorgen, dass mir wertvolles auch weiterhin entsprechend behandelt/eingesetzt wird.

testament und willenserklärungen

welche form ist passend für meine absichten?

rechtliche abklärungen

kosten

möglichkeiten entwickeln, eine art fonds kollektiv zu verwalten, als alternative für ablebensversicherungen, um den bankenpolitiken zu entweichen und stattdessen das geld bis zur abdeckung der begräbniskosten für selbst definierte zwecke einzusetzen.

 

 

HINWEIS

interessant finden wir das 1. wiener death cafe

http://deathcafe.com/deathcafe/319/